Michèle Cluchague (Francia)
Ich nehme aus Orvieto nach Frankreich mit … im Herzen und für immer: ein Bedauern fast, nicht hier geboren zu sein, ein Puzzle aus atemberaubenden Bildern, und vor allem - wo immerIhr sein möget, aber vor allem in der Schule - hilfsbereite Menschen, offen, großzügig, warm, einfach und ohne Getue und ohne Überheblichkeit. Was für ein Schliff! Und so etwas vergisst man nicht, so etwas trägt man für immer mit sich! Danke Orvieto, und Dank Euch allen!
Stewart (USA)
Ich bewahre die Erinnerung an den Spaziergang durch Orvieto mit den anderen Sprachschülern... die Erinnerung an den Sinn für Humor, die Kompetenz und die Geduld meiner Lehrerin... die Erinnerung daran, dass wir für ein paar Tage einen Blick direkt in das Leben und die Sorgen der Italiener geworfen haben. Ich nehme das Bewusstsein mit, dass die Völker der Welt durch die Sprache getrennt, wir aber in vielen Teilen der Welt durch eine Sprache vereint sind. Auf diese Weise haben wir Verständnis und Freundschaft gewinnen können. Wäre dies doch auf der ganzen Welt so...
Miki (Japan)
Ich nehme aus Orvieto nach Japan mit … Wäre ich ein Riese, so würde ich die Fassade des prächtigen Doms und die schöne Piazza della Repubblica mitnehmen. Wäre ich Bacchus, so hätte ich tausend Flaschen Wein, zu genießen mit den leckeren Umbrichelli, im Gepäck. Wäre ich Minerva, so würde ich alle Lehrerinnen entführen, die mir nicht nur die Sprache, sondern auch Italien nahegebracht haben. Wenn ich Zephyr, so würde ich die Landschaft von Orvieto und die kleinen Dörfer mit dem Nebel zu ihren Füßen mitnehmen. Ich bin aber nur eine kleine Sterbliche, daher nehme ich nur die Erinnerung an Eure Liebenswürdigkeit und eine Flasche Wein mit. Ich danke Euch von Herzen.
Noriko (Japan)
Ich bin zehn Monate in Orvieto gewesen. Jeder Tag war brillant. Ich werde dies nie vergessen! Diese Erinnerung ist mein Schatz. Ich danke allen!
Christina Ehammer (Österreich)
Ich nehme nach Innsbruck von Orvieto mit... den Sonnenuntergang am Bolsenasee. Das Eis und die Pizza, den großen Dom und seine Magie, einen Haufen neuer Freunde, die Sonnenblumenfelder. Eine große Liebe für Italien, für seine Sprache und seine Einwohner.
Leslie (USA)
Meine Erinnerungen: Das erste Mal in der Drahtseilbahn und die Fahrt im Bus durch die Gassen von Orvieto, die unvorhergesehene Choreografie der Autos und der Fußgänger im Corso Cavour. Die Momente in der Klasse, in denen ich weder ein bestimmtes Wort auf Italienisch noch dessen Umschreibung erinnerte. Also nuschelte ich mit komplett leerem Kopf. Nach vielen Momenten wie diesen bin ich nicht mehr verlegen und schäme mich auch nicht mehr!
Maifu (Japan)
Ich war zwei Monate in Orvieto, Orvieto ist klein, aber hier habe ich viele nette Leute kennengelernt, die sich an mich erinnern (der Barmann von Nazzaretto, San Paolo, der Postangestellte). Danke Lingua Sì!
Alejandra (Bolivien)
Ich würde aus Orvieto nach Bolivien die Leute und ihre offene Mentalität mitnehmen, denn ich möchte nicht mehr wie ein exotisches Gewächs angeschaut werden. Das Eis mit Joghurt - und Walderbeergeschmack, die gute Laune der Leute und ihren Sinn für Humor. Die Pastaaa, die Pizzaaa, die süßen Leckereien, nach denen ich verrückt bin, und natürlich die Schuhe im Ausverkauf! Eines Tages komme ich wieder!